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Richter Kleiderbügel Herstellung

Kleiderbügelfabrik Max Richter

Max Richter KleiderbügelKleiderbügel Max Richter

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1875 gründete Gotthelf Richter eine Fabrik zur Herstellung von Flintenschäften und Kleiderbügeln. Da die Herstellung von Gewehren Ende des 19. jahrhunderts in Olbernhau eingestellt wurde, spezialisierte sich die Firma fortan auf die Produktion von Kleiderbügeln aus Holz.

Die Herstellung war am Anfang sicherlich noch sehr handwerklich. 1876 zog das Unternehmen an den Standort, in dem die Produktion heute noch stattfindet. Maschinen wurden in dieser Zeit mit Wasserkraft betrieben. Anfang des 20. Jahrhunderts kam eine erste Dampfmaschine zum Einsatz, die über Transmission die Maschinen in Bewegung setzte.

Der Sohn des Firmengründers, Max Richter, übernahm später die Firma und erweiterte die Produktion erheblich.
1913 wurde das heute noch genutzte Fabrikgebäude errichtet. Zum Betrieb gehörte auch ein eigenes Sägewerk in dem die Buchenstämme für die Produktion von Kleiderbügeln aufgeschnitten wurden. Das Rundholz wurde per Eisenbahn auf der betriebseigenen Anschlußbahn mit zwei Gleisen angeliefert und auch die Fertigware wurde per Bahn abtransportiert.

Während des zweiten Weltkrieges starb Max Richter und die Firma wurde von seinen fünf Kindern unter gleichem Namen als Kommanditgesellschaft weitergeführt. Nach der schrecklichen Kriegszeit, während der auch Rüstungsgüter hergestellt werden mussten, und den darauf folgenden Hungerjahren, wurde ein neuer Anfang gemacht. In den 1950ziger Jahren wurden schon wieder Kleiderbügel produziert und weltweit vertrieben.

Durch das in der DDR herschende Wirtschaftssysthem war aber der Einfluß der Firmeninhaber auf das Betriebsgeschehen sehr eingeschränkt und die Gewinne der Firma wurden zum großen Teil durch Steuern abgezogen. So entstand, wie in der ganzen DDR Industrie, ein großer Investitionsstau.

Verschlimmert wurde die Situation nach 1972, als die restlichen Privatbetriebe in der DDR verstaatlicht und die Inhaber zum großen Teil enteignet wurden.

Ab diesem Zeitpunkt wurde der Betrieb nur noch auf Verschleiß gefahren. Unsere Firma war zu diesem Zeitpunkt ein reiner Exportbetrieb, dessen Waren zum übergroßen Teil gegen Devisen in das westliche Ausland exportiert wurden. Die Geschäfte wickelte aber das Außenhandelsministerium ab und nicht Mitarbeiter der Firma, die auf die Gestaltung der Preise keinen Einfluß hatte.

Max Richter KleiderbügelfabrikNach der politischen Wende 1989 wurde der Betrieb von der Treuhandanstalt in eine GmbH umgewandelt und 1991 von einigen Mitgliedern der Erbengemeinschaft Richter reprivatisiert.

Von 1992 bis 2011 war Ekkehard Legler Geschäftsführer und dieser führt die Firma noch heute. In der Zeit nach der Wende wurde viel in die Fabrik investiert, so dass heute mit bedeutend weniger Personal produziert werden kann. Auch wurde das Sortiment erweitert und ein neuer Kundenstamm aufgebaut.
Es wurde auch viel für eine umweltgerechte Produktion getan und eine neue Späneheizung installiert. Von unseren Holzabfällen wird der gesamte Betrieb und mittels eines kleinen Nahwärmenetz auch einige benachbarte Häuser beheizt.

Um die nachhaltige Nutzung der Wälder zu unterstützen sind wir seit 2009 auch FSC zertifiziert.